FAQ Familienaufstellung
Nein! Bei einer systemischen Aufstellung können alle, für den Klienten belastenden Themen aufgestellt werden. Hierzu zählen z.B. berufliche Herausforderungen ebenso wie Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen, gesundheitliche Anliegen, eine verzwickte Familiengeschichte oder auch Interesse an der persönlichen Weiterentwicklung.
Der Aufsteller befragt den Klienten ausführlich zu seinem Anliegen. Nun werden für die wesentlichen Aspekte/Personen in der Gruppe Stellvertreter gesucht und im Raum positioniert. Die Stellvertreter fühlen sich in ihre Position ein. Der Aufsteller befragt nun die aufgestellten Personen und versucht so, Muster, Dynamiken und Verhaltensweisen im System zu erkennen. Jetzt können Veränderungen im System vorgenommen werden, welche dem Klienten neue Impulse für sein vorgestelltes Problem geben.
Wichtig ist mir bei der Aufstellungsarbeit der geschützte Raum, welcher getragen wird von gegenseitigem Respekt, Diskretion und einem achtsamen Umgang mit aufbrechenden Emotionen. Eine gute Vor- und Nachbesprechung mit dem Klienten, sowie eine erfahrene und qualifizierte Leitung ist hierbei unabdingbar.